Mittwoch, 4. März 2015

Cornwall Day 4


Tag 4 in Cornwall: Der Wecker klingelt um 7- raus aus den Federn! Heute geht es nach Newquay an die Nordküste von Cornwall. Nach einem reichhaltigen Frühstück mit 2 Spiegeleiern/ 2 weich gekochten Eiern  ,Toast und Schokoladenbrötchen und natürlich englischem Tee. Der Bus sollte um 10:10 Uhr kommen, doch ein Einheimischer erklärte uns schnell, dass man hier immer mit Verspätungen rechnen muss. Das war aber nicht weiter tragisch, wir haben einfach den nächsten Bus genommen. Von der Südküste bis zur Nordküste braucht man mit dem Bus etwa 1 Stunde. Als wir das Meer sahen, nahmen wir die erst beste Haltestelle und steigen aus, denn wir wollen ja wieder  auf den coast path und wandern. Doch zuerst fiel uns ein großer Sandstrand auf. Und jetzt wissen wir auch warum dieser Ort so beliebt bei Surfern ist....die Wellen hier sind nicht zu vergleichen mit denen an der Südküste...ein wahres Surferparadies dagegen im Norden. Aber auch Hunde sag man dort sehr viele, denn Platz gab es wirklich genug noch dazu mit einer frischen Briese um die Hundeschnauze. Leider ist es an den Klippen sehr gefährlich wie ich (Julia) am eigenen Leib erfahren musste, als ich mich auf den feuchten Steinen hinlegte. Zum Glück landete ich auf dem Hintern, sodass meiner Kamera nichts passiert ist. Aber das war nur der Anfang :D Als sei das noch nicht genug gewesen trat ich natürlich prompt in eine Tretmiene ...aber auch Benoît wurde nicht verschont, seine Wanderschuhe gaben nach nur 1 Jahr nach. Die Sohle war gerissen, glücklicherweise jedoch nicht so weit, dass sie undicht wurden. In einiger Entfernung entdeckten wir einen Felsvorsprung mit einer keinen Brücke die dort hinauf führte. So etwas zieht uns natürlich magisch an. Die Wellen krachten unter uns durch und wir waren wie im Wahn, sodass wir gar nicht merkten, dass 2 Spaziergängerinnen näher kamen. Sie fragten uns ob wir schon vom speienden Loch gehört hätten. Als sie in unsere unwissenden Gesichter blickte, begann sie sofort uns zu erklären was es damit auf sich hat. Von diesem Loch hatten wir noch nie gehört. Es handelte sich um eine Stelle in der Klippe. Durch Auswaschung wurde ein Durchgang geschaffen der die komplette Klippe durchbohrte. Jedes Mal wenn nun eine große Welle sich an den Klippen bricht, schießt eine gewaltige Fontäne aus dem Loch, da der starke Wind es mit voller Wucht hindurch blies. Ein tolles Schauspiel! Auf den Rat der netten Damen hörend, machten wir uns umgehend an den Anstieg. Der Wind dort oben war extrem stark, sodass wir eine weitere Schicht Kleidung anlegen mussten um uns ein bisschen auf den Klippen aufhalten zu können. Nachdem der Himmel sich immer weiter zuzog und die Sonne sich mehr und mehr geschlagen geben musste, unsere Akkus leer und die SD Karten voll waren, machten wir uns auf den Rückweg nach Newquay town. Eine fette Ausbeute mit in unseren Kameras tragend und glücklich grinsend stapften wir hinab.