Sonntag, 30. November 2014

China - Zwischen Reis und Megastädten

Hallo liebe Leute,

hier wie versprochen der lang ersehnte Post zu meiner China Reise. Hierbei handelt es sich jedoch nur um den ersten Teil! 


Benoît im Land der Mitte: 


Meine Reise führte mich nach China. Am 13. September 2014 ging die Reise los. Der Flug startete im 14:40 nach Shanghai. Mit meiner Reisepartnerin traf ich mich in Köln um von dort an nach Frankfurt zu fahren. Die Aufregung war riesengroß und benebelte so manche Sinne. Würden wir durch alle Sicherheitszonen kommen und einreisen dürfen? 

Ja alles lief ohne Probleme und der Flug startete wie geplant um seine 10:30 h zu absolvieren. An Bord gab es jede Menge Multimedia zur Auswahl. Spiele, Filme, Bücher und Musik konnten konsumiert werden. Wichtiger als die Langeweile jedoch war der Schlaf welcher einem aufgrund der Zeitverschiebung geraubt wurde. Während des Fluges zu schlafen war daher unheimlich wichtig. Aufgrund der Aufregung war dies aber so gut wie unmöglich.

7 Uhr 14.09.2014 Landung in Shanghai! 


Eine atemberaubenden Metropole. Niemals zuvor war Luxus und Armut so nah nebeneinander wie hier.

Unser Hotel lag im Viertel Zhabei. Etwas außerhalb der Zentrums aber mit der U-Bahn einfach und schnell zu erreichen. Der erste Tag wurde zum erkunden der Einkaufsstraße sowie der Skyline bei Tag genutzt. Bei dieser Gelegenheit kann ich nur sagen passt auf wer euch anspricht, denn es gibt zahlreiche Touristenabzock-Maschen! Wir sind auf die Tee-Masche hereingefallen. Nette Chinesen bieten einem an zu zeigen wie man zu dieser oder jener Sehenswürdigkeit kommt, führen einen aber in einen Teeladen. Eine Tasse kostet 49 ¥ umgerechnet etwa 6 Euro und das für ein halbes Schnapsglas.

Wer in Shanghai jedoch auf historische Tempel oder generell alten Gebäuden aus ist, den muss ich enttäuschen. Bis auf den YuYuan Garden ist uns nichts Alt-chinesisches begegnet. Die Skyline bleibt das spannendste und schönste. Jedoch gibt es viele schöne Ecken zum fotografieren, shoppen oder einfach nur bummeln. 

Nach nicht einmal 3 Tagen geht unsere Reise allerdings schon weiter! 16.09.2014 18:00 Flug nach Xining im nordöstlichen Tibet. 

Die Landung ist um kurz nach 22 Uhr Ortszeit. Nachdem der einzige gut versteckte ATM gefunden ist kann das Taxi endlich bezahlt werden (12 Euro für mehr als eine halbe Stunde Fahrt) und das letzte Stück Fahrt auf uns genommen werden bevor das Abenteuer wirklich beginnt. 

Im Hotel Jinjiang Inn Xining kann man dann endlich ins Bett fallen und von kommenden Abenteuern träumen. 

17.09.2014 Beginn der Exkursion 

Während des ersten Tages steht eine Tempelbesichtigung sowie die Besteigung eines Aussichtspunktes über die Stadt an. Doch viel wichtiger war für mich, was wird es zu essen geben? Wie komme ich mit der Höhe von 2600 m klar? Dabei ist dies nur der Anfang, jeden Tag steigen wir etwas höher bis wir am 6. Tag 4800 Meter erreichen weden. 

Der Tempel war ein wenig außerhalb der Stadt. Dem Eintritt bei liegt eine kleine CD mit unbekanntem Inhalt. Nachdem wir eine halbe Stunde auf einen englisch Guide gewartet haben, erschien endlich eine kleine Frau. Mit gebrochenem Englisch entschuldigte sie sich für die Verspätung und begann ihre Routineführung durch die Anlage. Mit kaum besserem Englisch ging es dann eine gefühlte Ewigkeit durch immer neue Tempelanlagen, dunkle Räume und vorbei an unzähligen heiligen Statuen. Zu meiner Enttäuschung galt auch hier Fotoverbot, welches wie immer nur für Ausländer zu gelten schien, da alle Chinesen schamlos alles ablichteten. 
Auf dem restlichen Tagesprogramm stand noch der Loess-Vortrag sowie die Erklimmung eines Aussichtspunktes über der Stadt. Bei letzterem waren die Auswirkungen der Höhe auf den Körper und die Fitness nur allzu deutlich zu spüren. 
Am Abend erwarteten uns auch die verbliebenen 3 Studenten im Hotel. Wir wurden gebeten uns selber etwas zu essen zu besorgen und sollten am nächsten Tag aufbrechen in Richtung Gonghe. 
Frei nach dem Motto "der frühe Vogel fängt den Wurm" ging es zeitig los; der Tag sollte noch einige Ausblicke bereit halten!
Als auch die letzten im Bus waren ging es los auf gerader Strecke in Richtung Qinghai Lake. Der größte See China's erscheint im ersten Moment wie ein Meer. In einer Senke am Rande des ehemaligen Wasserstandes wurde der Vortrag zum Thema Qinghai Lake gehalten. Die Blicke schweiften indes über die schier endlosen Landschaften Tibets...



weiter gehts in Teil 2...